Menu
Logo Psychiatrie St.Gallen Nord - Zur Startseite

Hauptinhaltsbereich

Psychiatrie St.Gallen Nord – erfreuliches Geschäftsjahr 2019

18.05.2020, Neuigkeiten

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der Psychiatrie St.Gallen Nord berichten im heute online publizierten Geschäftsbericht von einem ereignisreichen, erfreulichen Geschäftsjahr 2019. Besonders das gute finanzielle Ergebnis und die unverändert grosse Nachfrage nach ambulanten Angeboten stimmen zuversichtlich.

Im Jahr 2019 wurden bei der Psychiatrie St.Gallen Nord (PSGN) in Wil, St.Gallen, Rorschach und Wattwil rund 7’000 psychisch belastete Menschen ambulant, tagesklinisch, stationär oder mobil (zuhause) behandelt. Die Nachfrage nach psychiatrischen Behandlungen ist ungebrochen hoch. «Dank des unermüdlichen Einsatzes unserer Mitarbeitenden erfüllten wir erneut unseren Auftrag, die Lebensqualität und psychische Gesundheit der Patienten und Bewohner zu verbessern», hält CEO Niklaus Baumgartner fest.

Mehr ambulante Angebote, hohe Bettenbelegung

Die stationäre Bettenbelegung und die Behandlungstage in den Tageskliniken verharrten 2019 auf den hohen Werten des Vorjahres. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist zudem von 38,4 auf 37,6 Tage gesunken. Die Bewohnertage im Spezialwohnheim Eggfeld waren im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht rückläufig, führten aber immer noch zu einer hohen Bettenbelegung. CEO Baumgartner erklärt: «Dem Trend ambulant-vor-stationär wurden wir auch im Jahr 2019 gerecht. So verzeichneten insbesondere unsere ambulanten Leistungen einen deutlichen Zuwachs, der auch auf die noch besser etablierten Spezialangebote zurückzuführen ist.»

Zusammenarbeit beider St.Galler Psychiatrien trägt Früchte

Verwaltungsratspräsident Fritz Forrer streicht auch dieses Jahr die «Kooperationsstrategie 2020» heraus. Die Psychiatrie St.Gallen Nord und die Psychiatrie-Dienste Süd führten zwei neue stationäre Angebote erfolgreich kantonsweit ein – auf der Basis der gemeinsamen Kooperation. Die Idee hinter der abgestimmten Angebotsstrategie ist, dass einerseits einheitliche Behandlungsstandards dafür sorgen, dass die Patienten an allen neun Standorten im Kanton nach den gleichen Kriterien versorgt werden und andererseits das Knowhow der Mitarbeitenden in beiden Unternehmen kantonsweit genutzt wird. «Dank der wertvollen Aufbauarbeit können nun weitere gemeinsam entwickelte Spezialangebote schrittweise auf das gesamte Kantonsgebiet ausgedehnt werden», so Fritz Forrer.

Fortschrittliche Psychiatrie

Bedeutungsvoll und zukunftsweisend waren im Jahr 2019 zudem der Bezug des renovierten Haupt- und Aufnahmegebäudes A01, der Wettbewerbsentscheid für das Neubau-Projekt des Kompetenzzentrums Forensik, die strategische Neuausrichtung des Spezialwohnheims Eggfeld, die Mitarbeit am Joint Medical Master in St.Gallen, die Übergabe der Gärtnerei an die Heimstätten Wil wie auch Änderungen in der Geschäftsleitung. «Wir sind stets bestrebt, unsere Behandlungskonzepte in Medizin, Therapie und Pflege an den modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu orientieren und sie individuell auf die Bedürfnisse jedes einzelnen der jährlich rund 7‘000 Patienten abzustimmen», so CEO Niklaus Baumgartner.

Darüber reden hilft – gerade jetzt

Die PSGN förderte auch im vergangenen Jahr ganz bewusst den Dialog, um weiter die Psychiatrie zu entstigmatisieren und mit Tabus zu brechen. Fachpersonen der PSGN waren in der Öffentlichkeit präsent. Sie hielten Referate, nahmen an Podiumsgesprächen oder Nachbesprechungen von Theaterstücken mit psychiatrischen Inhalten teil und waren gefragte Interviewpartner in den unterschiedlichsten Medien. «Es zeigt sich gerade jetzt, in der Corona-Krisenzeit mit Quarantäne und Isolationen, wie wichtig es ist, dass die Leute uns kennen. Menschen, die unter psychischen Problemen leiden, dürfen sich vertrauensvoll an uns wenden. Denn wir können nicht genug betonen, dass der erste Schritt zur Besserung jener ist, darüber zu reden», hält CEO Baumgartner fest.

Niklaus Baumgartner, CEO der Psychiatrie St.Gallen Nord