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Geschäftsbericht 2018: Psychiatrie St.Gallen Nord – nach wie vor hohe Nachfrage

20.05.2019, Neuigkeiten

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der Psychiatrie St.Gallen Nord berichten im heute publizierten Geschäftsbericht von einem erfreulichen Geschäftsjahr 2018. Das sehr gute finanzielle Ergebnis gründet insbesondere auf dem Ausbau der ambulanten Angebote und der hohen stationären Bettenauslastung.

Im Jahr 2018 wurden bei der Psychiatrie St.Gallen Nord (PSGN) in Wil, St.Gallen, Rorschach und Wattwil rund 8‘500 psychisch belastete Menschen ambulant, tagesklinisch, stationär oder mobil (zuhause) behandelt. Die Nachfrage nach psychiatrischen Behandlungen ist ungebrochen hoch. «Dank des grossen Einsatzes der Mitarbeitenden hat die Psychiatrie St.Gallen Nord als kantonale Institution erneut ihren Auftrag erfüllt, die Lebensqualität und psychische Gesundheit der Patienten zu verbessern», hält CEO ad interim Urs Burgstaller fest.

Mehr ambulante Angebote, effizientere Bettenauslastung

Entsprechend dem Trend hin zu mehr ambulanten Behandlungen, erweiterte die PSGN ihre ambulanten alters- und neuropsychiatrischen wie auch gynäkopsychiatrischen Angebote in St.Gallen. Gleichzeitig lag die durchschnittliche Bettenbelegung bei hohen 98,9%. Urs Burgstaller erwähnt auch das 2018 eingeführte Tarifsystem TARPSY: «Mit TARPSY werden die Leistungen unter Berücksichtigung des Schweregrads der Erkrankungen entschädigt, was der PSGN entgegenkommt.»

Kooperationsstrategie – immer engere Zusammenarbeit

Verwaltungsratspräsident Fritz Forrer streicht auch dieses Jahr die «Strategie 2020» besonders heraus. Sie stellt die Basis für die immer enger werdende Zusammenarbeit der PSGN und der PDS (Psychiatrie-Dienste Süd) dar. Dem Ziel, Synergien auf angebotsstrategischer wie auch operativer Ebene zu nutzen, sind die beiden Unternehmen der Psychiatrieverbunde Nord und Süd des Kantons St.Gallen einen bedeutenden Schritt nähergekommen. Seit November 2018 werden zehn kantonale Spezialangebote umgesetzt und stehen der Bevölkerung zur Verfügung.

Weggang des CEOs

Bedeutungsvoll war im Jahr 2018 auch der Weggang von CEO Markus Merz. Seit September 2018 leitet Urs Burgstaller als CEO ad interim die Geschicke der PSGN. Der neue CEO Niklaus Baumgartner aus Wil, wird am 3. Juni seine Stelle bei der PSGN antreten.

Dialog fördern, um Tabu zu brechen

Über einen Beinbruch ist nach wie vor einfacher zu sprechen, als über eine Depression, ein Burn-out oder eine Psychose. «Wir fördern ganz bewusst den Dialog, um weiter die Psychiatrie zu entstigmatisieren und mit Tabus zu brechen», so Burgstaller. Die PSGN war im Jahr 2018 in der Öffentlichkeit aktiv und präsent, so etwa mit Referaten, bei Nachbesprechungen von Theaterstücken mit psychiatrischen Inhalten, bei öffentlichen Veranstaltungen, etc. Auch werden Fachpersonen der PSGN oft um deren Meinung und um Interviews gebeten.

 Urs Burgstaller, CEO a.i. der Psychiatrie St.Gallen Nord