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«ADHS bei Erwachsenen: erkennen und behandeln» - Referat am Montag, 28.03. Wil

28.03.2022, Medienmitteilungen

Das Aufmerksamkeits-, Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) beginnt in der Kindheit, kann aber bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben. Jörg Bitter, Leitender Arzt der Psychiatrie St.Gallen Nord, geht in seinem Referat auf das Krankheitsbild bei Erwachsenen ein und zeigt Therapiemöglichkeiten auf. Das öffentliche «Referat am Montag» findet am 28. März 2022 in Wil statt.

Bei Kindern und Jugendlichen zeigt sich ADHS durch drei Hauptsymptome: Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Diese sind bereits vor dem 7. Lebensjahr vorhanden, variieren von Person zu Person und verändern sich je nach Lebensalter. In manchen Fällen bildet sich ADHS in der Kindheit zurück, ein grosser Teil der Betroffenen zeigt aber auch im Erwachsenenalter Symptome.

ADHS wird bei Erwachsenen häufig nicht erkannt

Erwachsene ADHS-Patienten leiden häufig an zusätzlichen psychischen Erkrankungen, was die Diagnosestellung erschwert. Als Folge der psychischen Beeinträchtigungen ist es schwierig, im Alltag zu funktionieren, soziale Beziehungen aufrechtzuerhalten und im Beruf Leistung zu erbringen. Doch wie genau kann ADHS diagnostiziert werden? Und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Mit individuellen Therapien Lebensqualität steigern

Die Diagnose sollte sorgfältig gestellt und eine spezifische Behandlung eingeleitet werden. Dazu gibt es zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, wobei die Therapie nicht nur allein aus der kontrovers diskutierten Verabreichung des stimulierenden Wirkstoffs Methylphenidat besteht. Die Therapie beinhaltet ebenfalls psychoedukative und psychotherapeutische Massnahmen. Diese unterstützen Betroffene, die Emotionen zu regulieren, sich zu organisieren, das Selbstwertgefühl zu stabilisieren und mit Ablenkbarkeit umzugehen.

Jörg Bitter geht in seinem Referat vertieft auf die Diagnosestellung und auf die wirkungsvollen Therapiemöglichkeiten ein. Ausserdem beantwortet der Referent gerne Fragen aus dem Publikum.

Einmalige Durchführung, Referat auch online

Aufgrund der Corona-Pandemie findet das Referat von Jörg Bitter nur einmalig am 28. März 2022 von 19.30 bis 21.00 Uhr in Wil (im Hörsaal Haus C03 der Psychiatrie St.Gallen Nord) statt. Um grösstmögliche Sicherheit zu gewährleisten, werden die Referate am Montag – wie alle öffentlichen Veranstaltungen der Psychiatrie St.Gallen Nord – unter Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln durchgeführt. Die Teilnahme ist unentgeltlich und ohne Anmeldung möglich. Das Referat von Jörg Bitter wird aufgezeichnet und steht anschliessend online unter www.psgn.ch zur Verfügung.

«Referat am Montag» – Fokus psychische Gesundheit

Achtmal pro Jahr bietet die Psychiatrie St.Gallen Nord aktuelle Informationen, Erklärungen und Wissenswertes zu psychiatrischen Themen aus erster Hand. Von Fachpersonen für die Öffentlichkeit – für Betroffene, Angehörige und Interessierte. Die «Referate am Montag» finden jeweils von 19.30 - 21.00 Uhr statt – in St.Gallen im Bahnhofgebäude (Bahnhofplatz 2, 1. Stock, Zimmer 122) und in Wil in der Psychiatrie St.Gallen Nord (Hörsaal im Mehrzweckgebäude Haus C03). Das nächste Referat «Selbstzweifel überwinden, Selbstwert steigern» von Dr. theol. André Böhning, Seelsorger sowie Systematischer Supervisor und Coach, findet am 25. April 2022 in Wil statt. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Website unter www.psgn.ch.

Nähere Infos / Kursprogramm: Edith Scherer und Susanna Rodi-Giger, Angehörigenberatung, Psychiatrie St.Gallen Nord, Tel 058 178 13 00