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«Depression im Alter – nicht einfach des Lebens müde» - Referat am Montag, 28.02. Wil

28.02.2022, Medienmitteilungen

Antriebslosigkeit, eine gedrückte Stimmung sowie vielfältige körperliche Symptome können Anzeichen einer Depression sein. Sie kann jeden treffen, egal ob jung oder alt. Stephan Goppel, Leitender Arzt der Alters- und Neuropsychiatrie der Psychiatrie St.Gallen Nord, geht in seinem Referat auf die Besonderheiten der Depression im Alter ein. Das öffentliche «Referat am Montag» findet am 28. Februar 2022 in Wil statt.

Die Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter. Sie ist bei älteren Menschen schwieriger zu diagnostizieren als bei jüngeren. Als Folge wird die Depression bei älteren Menschen teils nicht erkannt und somit nicht ernst genommen.

Nur Alterserscheinungen oder Depression?

Bei älteren Menschen können die psychischen Symptome durch körperliche Beschwerden überlagert werden. Je älter man wird, desto deutlicher zeigen sich Alterserscheinungen: Man sieht und hört schlechter, das Gedächtnis sowie die Orientierung lassen nach, die Mobilität ist eingeschränkt. Hinzu kommen belastende Themen wie Einsamkeit und der Tod von Vertrauenspersonen und Angehörigen.

Glücklich sein, auch im Alter

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die meisten Menschen trotz der Alterserscheinungen und des Verlustes von Mitmenschen bis ins hohe Alter hinein glücklich und zufrieden sind. Ausserdem sind Depressionen bei älteren Menschen vorübergehende Zustände und behandelbar.

Diagnose und Behandlung der Depression

Wenn man die psychische Gesundheit von alten Menschen beurteilt, gilt es die für das Altwerden typischen Umstände zu berücksichtigen: Liegt eine Depression vor oder handelt es sich bei psychischen Beschwerden um eine «normale» Folge des Alterns? In seinem Referat zeigt Stephan Goppel, wie wichtig es ist, die Diagnose einer Depression korrekt zu stellen. Nur so erhalten die älteren Menschen die Behandlung, die ihnen helfen kann.

Stephan Goppel stellt in seinem Referat neben der Diagnose auch die Behandlungsmöglichkeiten der Depression vor. Ausserdem wird der Referent gerne auf Fragen aus dem Publikum eingehen.

Einmalige Durchführung, Referat auch online

Aufgrund der Corona-Pandemie findet das Referat von Stephan Goppel nur einmalig am 28. Februar 2022 von 19.30 bis 21.00 Uhr in Wil (im Hörsaal Haus C03 der Psychiatrie St.Gallen Nord) statt. Um grösstmögliche Sicherheit zu gewährleisten, werden die Referate am Montag – wie alle öffentlichen Veranstaltungen der Psychiatrie St.Gallen Nord – unter Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln durchgeführt. Die Teilnahme ist unentgeltlich und ohne Anmeldung möglich. Das Referat von Stephan Goppel wird aufgezeichnet und steht anschliessend online unter www.psgn.ch zur Verfügung.

«Referat am Montag» – Fokus psychische Gesundheit

Achtmal pro Jahr bietet die Psychiatrie St.Gallen Nord aktuelle Informationen, Erklärungen und Wissenswertes zu psychiatrischen Themen aus erster Hand. Von Fachpersonen für die Öffentlichkeit – für Betroffene, Angehörige und Interessierte. Die «Referate am Montag» finden jeweils von 19.30 - 21.00 Uhr statt – in St.Gallen im Bahnhofgebäude (Bahnhofplatz 2, 1. Stock, Zimmer 122) und in Wil in der Psychiatrie St.Gallen Nord (Hörsaal im Mehrzweckgebäude Haus C03). Das nächste Referat «Selbstzweifel überwinden, Selbstwert steigern» von Dr. theol. André Böhning, Seelsorger sowie Systematischer Supervisor und Coach, findet am 25. April 2022 in Wil statt. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Website unter www.psgn.ch.

Nähere Infos / Kursprogramm: Edith Scherer und Susanna Rodi-Giger, Angehörigenberatung, Psychiatrie St.Gallen Nord, Tel 058 178 13 00