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Samstag-Morgen-Brunch für Angehörige, 23. September 2017

23.09.2017, Medienmitteilungen

Die Angehörigenberatung der Psychiatrie St.Gallen Nord lädt am Samstag, 23. September 2017 um 9 Uhr zu einem Brunch für Angehörige von psychisch erkrankten Menschen ein. In ungezwungenem Rahmen bietet sich Gelegenheit, mit Fachpersonen wie auch mit anderen Angehörigen ins Gespräch zu kommen. Edith Scherer liest zudem aus dem Buch «Angehörige in der Psychiatrie», das seit Frühling 2017 erhältlich ist. Der Anlass im Personalrestaurant der Psychiatrie St.Gallen Nord in Wil ist kostenlos.

Erkrankt eine nahestehende Person psychisch, verändert sich vieles. Auch Verwandte und Freunde stehen vor einer grossen Herausforderung. Nicht selten ist diese Situation mit beachtlichen emotionalen Belastungen verbunden. Oft ist es nicht leicht, über eine psychische Erkrankung zu reden. Zu helfen, mitzufühlen und die Krankheit zu verstehen auch nicht.

Lesung aus «Angehörige in der Psychiatrie»

Während des Samstag-Morgen-Brunchs können sich Angehörige mit Fachpersonen oder auch untereinander austauschen. Bereichert wird das ausgiebige Frühstück durch die Lesung aus dem Buch «Angehörige in der Psychiatrie». Das Buch befasst sich zum einen mit den Belastungen Angehöriger von Menschen mit einer psychischen Erkrankung, zum anderen aber auch mit dem Einbezug von Angehörigen in die psychiatrische Behandlung. Was ist möglich, was ist wünschenswert, wo hat die Psychiatrie Möglichkeiten? Der Anlass im Personalrestaurant dauert von 9 Uhr bis 11.30 Uhr und ist kostenlos. Um eine Anmeldung wird gebeten. Kontakt und weitere Informationen: Edith Scherer, Leiterin Angehörigenberatung, 071 913 12 98, edith.scherer@psgn.ch oder www.psgn.ch.

Darüber reden hilft

Angehörige sind dem Erkrankten oft eine grosse Stütze in einer schwierigen Situation. Um diese Aufgabe bewältigen zu können, bieten die Angehörigenberaterinnen der Psychiatrie St.Gallen Nord Unterstützung an. Mit der Angehörigenberatung und deren Beratungsangeboten setzen sie ein Zeichen der Wertschätzung für Angehörige und bieten ihnen Ort, Zeit und Ohr für vertrauliche Gespräche – in Wil wie auch am Standort St.Gallen. Und zwar für alle Angehörigen, also auch, wenn die betroffene Person nicht in der Psychiatrie St.Gallen Nord in Behandlung ist. Gesamthaft führten die Angehörigenberaterinnen letztes Jahr 417 Beratungen durch – persönlich, telefonisch und via E-Mail. Kostenlos, notabene.

Edith Scherer, Angehörigenberaterin der Psychiatrie St.Gallen Nord und Co-Autorin des Buchs «Angehörige in der Psychiatrie»
Foto Edith Scherer (für Print)

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