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«Wohin, wenn alle Stricke reissen?» - Referat am Montag, 7.5. SG & 28.5. Wil

07.05.2018, Medienmitteilungen

Viele Menschen mit einer psychisch-chronischen Erkrankung kommen früher oder später an den Punkt, an dem sie nicht mehr alleine leben können. Wie sie dennoch ein «gutes» Leben führen können, erklärt Loretta Giacopuzzi Schätti, Leiterin Pflege Akutpsychiatrie und Forensik im öffentlichen «Referat am Montag» am 7. Mai 2018 in St. Gallen und am 28. Mai 2018 in Wil.

In einem gewöhnlichen Pflegeheim können Menschen mit einer psychisch-chronischen Erkrankung aufgrund ihrer Persönlichkeit oft nicht fachgerecht gepflegt werden.

Ein neues Zuhause

Menschen mit einer psychischen Krankheit müssen im Alltag viele Herausforderungen meistern, die für gesunde Menschen kein Problem darstellen. Mit zunehmendem Alter verändern sich die Lebenssituation und der soziale Status, vermehrt treten auch somatische Krankheiten auf, was zu sozialer Vereinsamung führen kann. Diese Phänomene können auch bei jüngeren Menschen mit einer psychischen Erkrankung auftreten. Es kommt der Zeitpunkt, an dem sie nicht mehr in der Lage sind, für das eigene Wohl zu sorgen. Was geschieht dann mit diesen Menschen? Im Spezialwohnheim Eggfeld finden sie ein Zuhause, in dem sie sich wohl und geborgen fühlen und wo ihre Persönlichkeit respektiert wird. Loretta Giacopuzzi Schätti gibt Einblick in den Alltag im Spezialwohnheim und lässt einige Bewohnerinnen und Bewohner in persönlichen Zitaten zu Wort kommen. Im Anschluss an das Referat bleibt reichlich Zeit für Fragen.

Vom Pflegeheim zum Spezialwohnheim

Psychische Erkrankungen treten im Alter genauso häufig auf, wie in jungen Jahren. Das Spezialwohnheim Eggfeld bietet psychisch-chronisch erkrankten und verhaltensauffälligen Menschen psychiatrische Betreuung und Pflege. In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach Heimplätzen für jüngere Menschen zunehmend gestiegen, so dass das ehemalige Pflegeheim zu einem Spezialwohnheim geworden ist. Die Referentin erklärt, wie die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner gefördert wird und wie sie in der Alltagsgestaltung unterstützt und begleitet werden.

Zweimalige Durchführung

Die Veranstaltung dauert von 19.30 – 21.00 Uhr. Sie ist öffentlich, die Teilnahme unentgeltlich. Am 7. Mai 2018 findet sie in St. Gallen statt (Bahnhofgebäude, Bahnhofplatz 2, 1. Stock, Zimmer 122) und drei Wochen später, am 28. Mai in Wil, im Hörsaal Haus C03 der Psychiatrie St.Gallen Nord. Es ist keine Anmeldung nötig.