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«Einer geht noch!?» - Referat am Montag, 23.4. SG & 30.4. Wil

23.04.2018, Medienmitteilungen

Vier von fünf Menschen in der Schweiz trinken Alkohol lediglich zum Genuss. Jede fünfte Person aber trinkt zu viel oder zu oft. Über Alkoholerkrankung, ihre Folgen und Behandlung spricht Bernhard Winkler, Oberarzt Suchttherapie der Psychiatrie St.Gallen Nord im öffentlichen «Referat am Montag» am 23. April 2018 in St. Gallen und am 30. April 2018 in Wil.

 

Als eines der häufigsten Suchtmittel weltweit führt Alkohol insbesondere in Europa, im nördlichen Asien sowie in Nord- und Südamerika zu Abhängigkeitserkrankungen, die einer Behandlung bedürfen.

Wer die Grenze übertritt

Eine Alkoholabhängigkeit entwickelt sich meist schleichend und über mehrere Jahre hinweg. Zunächst wird getrunken, um bestimmte Situationen erträglicher zu machen oder Probleme zu bewältigen. Dann beginnen die Gedanken zunehmend um das Trinken und die Beschaffung von Alkohol zu kreisen. Wo liegt die Grenze zwischen dem Feierabend-Bier und der Abhängigkeit? Gibt es sogenannte Risikopersonen? Wie sehen die Behandlungsmöglichkeiten aus? Auf diese und weitere Fragen gibt Bernhard Winkler in den beiden Referaten Antworten. Und es wird im Anschluss an die Referate reichlich Zeit für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen.

«Volksdroge Nummer eins»

Alkohol wird als «Volksdroge Nummer eins» bezeichnet – und das nicht ohne Grund. Er ist nicht nur fest in der Schweizer Ess- und Trinkkultur verankert, sondern auch günstig und leicht verfügbar. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol «Sucht Schweiz» schätzt die Zahl der Alkoholerkrankten auf ca. 250‘000 Menschen. Das sind dreimal so viele Personen, wie in der Stadt St.Gallen leben. Die Abhängigkeit hat in den meisten Fällen auch Auswirkungen auf die Familien und Freunde der Betroffenen.

Zweimalige Durchführung

Die Veranstaltung dauert von 19.30 – 21.00 Uhr. Sie ist öffentlich, die Teilnahme unentgeltlich. Am 23. April 2018 findet sie in St. Gallen statt (Bahnhofgebäude, Bahnhofplatz 2, 1. Stock, Zimmer 122) und eine Woche später, am 30. April, in Wil, im Hörsaal Haus C03 der Psychiatrie St.Gallen Nord. Es ist keine Anmeldung nötig.