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9. St.Galler Symposium

Informationen

Störungen des Schlaf-Wachrhythmus gehen mit einer eingeschränkten Befindlichkeit und reduzierter Leistungsfähigkeit einher. Hier spielen Störungen des zirkadianen Rhythmus eine grosse Rolle. Psychische Erkrankungen, insbesondere Depressionen, weisen sehr häufig Störungen des Tag-Nachtrhythmus auf.

Schlafstörungen stellen zudem einen erheblichen Risikofaktor für die Entwicklung einer Depression oder anderer psychischer Erkrankungen sowie für Rückfälle nach erfolgreicher Behandlung dar. Persistierende Schlafstörungen können den Erfolg von medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlungen wesentlich behindern.

Es ist mittlerweile etabliert, dass depressive Patienten neben ihrer depressiven Kernsymptomatik auf der Verhaltensebene parallel eine Störung neurobiologischer Rhythmen (u.a. Stresshormone, Melatonin, Temperaturrhythmus) aufweisen und diese Rhythmusstörungen eng mit der depressiven Symptomatik und dem Auftreten von Schlafstörungen verbunden sind.

Chronobiologische Therapien, die chronobiologische Mechanismen wie beispielsweise Schlafentzug, Schlafphasenverschiebung und Lichttherapie einbeziehen, haben antidepressive Wirksamkeit gezeigt. Auch weitere Ansätze wie Melatoningabe, Verhaltensmanagement und schlafregulierende Antidepressiva haben Effekte auf die zirkadianen Rhythmen depressiver Patienten. Die Berücksichtigung chronobiologischer Aspekte und Erkenntnisse hat somit zunehmend Eingang in die Behandlung von Depressionen gefunden.

Herr Prof Dr. Cajochen wird in seinem Vortrag Neues über die Grundlagen der zirkadianen und homöostatischen Schlaf-Wachregulation berichten. Zudem wird er die Diagnose und Behandlung von zirkadianen Schlaf-Wachstörungen anhand von praktischen Fallbeispielen vorstellen.

Programm

Zeit Programm Referent
18:30 Begrüssung PD Dr. med. et phil. Ulrich M. Hemmeter Psychiatrie St.Gallen Nord
18:35 Vortrag «Aus dem Takt: Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus in der 24/7 Gesellschaft» Prof. Dr. Christian Cajochen Universität Basel
19:20 Medikamentöse Therapieoptionen von Schlafstörungen aus chronobiologischer Sicht mit Fallbeispielen PD Dr. med. et phil. Ulrich M. Hemmeter
20:00 Abschliessende Diskussion PD Dr. med. et phil. Ulrich M. Hemmeter
20:30 Apéro im Foyer Einstein Kongress

Anmeldung

Anmeldung

Wir bitten Sie, sich bis spätestens Mittwoch, 5. Februar 2020, unter diesem Link oder per E-Mail an veranstaltungen@psgn.ch anzumelden.

Credits

Credits

Die Veranstaltung ist mit 3 Credits der Schweizer Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP) und mit 2 Credits der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGAIM) zertifiziert.

Ihre Konaktpersonen

Kontakt

Ansprechpersonen zu diesem Thema

PD Dr. med. Dr. phil. Ulrich Michael Hemmeter
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit Schwerpunkten Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie sowie Alterspsychiatrie und Alterspsychotherapie

Chefarzt

Dieses Bild zeigt ein Foto von Brigitte Borrer
Brigitte Borrer


Sachbearbeiterin Bildung
Sekretariat Kultur im Pavillon Wil