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Paar- und Familientherapie

Partner und Familie als Teil der Lösung

Bei vielen psychischen Erkrankungen spielen Partner und Familienangehörige eine grosse Rolle. Damit sie nicht Teil des Problems, sondern der Lösung sein können, ist es eine gute Idee, sie in die Behandlung einzubeziehen.

Was ist eine Paar- und Familientherapie?

Erläuterung

Der Einfluss des engsten sozialen Umfelds, insbesondere von Partner, Partnerin und Familienangehörigen auf psychische Krankheiten ist sehr gross. Das gilt sowohl in negativer wie auch in positiver Hinsicht. So können Spannungen und Konflikte, chronische Beziehungsprobleme oder Rivalitäten am Ursprung von psychischen Problemen stehen. Umgekehrt kann eine Verbesserung der Paardynamik oder der innerfamiliären Kommunikation bei vielen Patienten einen enorm positiven Effekt auf den Krankheitsverlauf haben.

  • Der Einbezug von Familienangehörigen ist bei vielen psychischen Krankheiten sehr wichtig.
  • Wenn der Patient einverstanden ist, Familienangehörige einzubeziehen, können Therapiesitzungen mit mehreren Personen gemeinsam durchgeführt werden.
  • Partner und Familienangehörige werden als Partner wahrgenommen und sind Teil der Lösung.
Mutter und Tochter sitzen gegenüber dem Behandler bei der Familientherapie

In welchen Situationen wird Paar- und Familientherapie angewendet?

Patientengruppen

Manchmal kommen Patienten schon mit der Überzeugung, dass ein Paarkonflikt ihr zentrales Problem sei. Dann ist es sinnvoll, direkt den Partner einzubeziehen, sofern beide Partner das wünschen. In anderen Fällen erfährt man im Lauf der Behandlung, dass innerfamiliäre Konflikte, Schwierigkeiten des Zusammenlebens, Ablösungsprobleme, etc. eine grosse Rolle spielen beim Zustandekommen von Symptomen. Dann soll der Vorschlag gemacht werden, Familienangehörige einzubeziehen. Voraussetzung ist immer, dass der Patient/die Patientin das wünscht und auch die Angehörigen der Teilnahme an Gesprächen zustimmen.

Fachperson

«In der Paar- oder Familientherapie setzen wir nicht bei den Symptomen eines Einzelnen an, sondern beziehen alle, die von einem Problem betroffen sind, aktiv in gemeinsame Lösungen ein.»

Dr. med. Wolfgang Zöch
Oberarzt Ambulatorium St. Gallen, Leiter Psychiatrische Tagesklinik

Wo wird Paar- und Familientherapie angewendet?

Standorte

Kontakt & Anmeldung

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Ansprechpersonen zu diesem Thema

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Annegret Schläppi

Oberärztin Ambulatorium Wil, Erwachsenenpsychiatrie
Leiterin Komplementärmedizin

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Dr. med. Antje Schatton

Oberärztin, Stv. Leiterin Ambulatorium St.Gallen 
Leiterin Konsiliardienst Ambulante Alters- und Neuropsychiatrie St.Gallen

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Edith Scherer

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