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Notfall oder Krise

Bei Notfall: 144 – für schnelle, sofortige Hilfe

Bei akuter Suizidgefahr oder gefährlichem, realitätsfremdem Handeln ist unmittelbares Eingreifen erforderlich. Notfallnummer 144 oder Polizei 117 anrufen!

Bei emotionalen Ausnahmezuständen wie z.B. Panikattacken, Nervenzusammenbrüchen oder akuten Belastungsreaktionen – bei einer Krise – wenden Sie sich direkt an unsere Krisenintervention. Eine rasche Unterstützung durch Fachpersonen ist entscheidend, es bleibt aber noch Zeit für Abklärungen und Vorbereitung.

Krisen- und Notfallambulatorium Wil

+41 71 913 11 80

Krisenintervention St.Gallen

+41 71 914 44 44

Allgemeine Notfallnummern

Hilfe in Krisen finden Sie zudem bei Psychotherapeuten, sozialen Diensten,
Seelsorgern sowie bei:

Sanität / Notruf 144
Polizei117
Dargebotene Hand143
Telefonhilfe für Kinder/Jugendliche147

Was sind Notfälle und was Krisen?

Unterscheidung
  • Was sind Notfälle?

    Wenn unmittelbares Handeln nötig ist, um eine Gefahr von Patienten oder von Dritten abzuwenden, spricht man von einem Notfall. Notfälle treten in der Psychiatrie primär aufgrund von Suizidgefahr oder von fremdaggressivem Verhalten auf.

    • Notfälle erfordern sofortiges Handeln, weil Gefahr für einen Patienten oder für Dritte besteht.
    • In Notfällen sind in der Regel Rettung, Notärzte und Polizei involviert, meist kommt nur eine stationäre Behandlung in der Klinik in Frage
    • Notfallbehandlungen können freiwillig erfolgen, bei fehlender Krankheitseinsicht und aufgehobener Urteilsfähigkeit kann evtl. eine fürsorgerische Unterbringung (FU) durch einen einweisenden Arzt nötig sein.
  • Was sind Krisen?

    Bei emotionalen Ausnahmezuständen wie Panikattacken, Nervenzusammenbrüchen oder akuten Belastungsreaktionen spricht man hingegen von Krisen. Dabei ist auch rasche Unterstützung durch Fachpersonen entscheidend, doch es bleibt noch etwas Zeit für Abklärungen und Vorbereitung.

    • Krisen sind emotionale Ausnahmezustände mit hohem Leidensdruck und raschem Unterstützungsbedarf, z. B. aufgrund von Verlusterlebnissen, Konflikten, sozialen Belastungen.
    • Bei Krisen sollte Unterstützung durch eine Fachperson innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen verfügbar sein.

Fachperson

«Bei Notfällen kann man nicht überlegen oder diskutieren, man muss handeln. Viel häufiger sind allerdings emotionale Krisen, bei denen wir innerhalb von Stunden bis Tage Hilfe anbieten können.»

Eveline Huter
Leiterin Zentrale Anmeldung und Information

Diagnose & Therapie

  • Wie wird die Diagnose gestellt?

    Ob ein Notfall vorliegt oder eine Krise, ist nicht immer auf den ersten Blick klar. Je nach Umständen, Art der Erkrankung und subjektivem Erleben der Betroffenen, kann die Situation dramatischer erscheinen als sie ist. Oder aber umgekehrt harmlos wirken und in Tat und Wahrheit sehr ernst sein. Im Zweifelsfall sollte die Situation als Notfall bewertet und in der Klinik von Fachpersonen umfassend abgeklärt werden.

  • Wie werden Notfälle und Krisen behandelt?

    Bei Notfällen ist in der Regel eine stationäre Behandlung erforderlich, da nur der Klinikrahmen die nötige Überwachung und Sicherheit gewährleisten kann. Die weitere Behandlung richtet sich nach den Ursachen des Notfalls und der zugrunde liegenden Erkrankung.

    Krisen erfordern in erster Linie eine emotionale Unterstützung, evtl. Schutz, Abstand, Ruhe, Klärung, Vermittlung. Dies kann im stationären Rahmen geschehen, bei intaktem sozialem Umfeld oft aber auch ambulant.

Wo werden Notfälle und wo Krisen behandelt?

Behandlungsorte

Notfälle

Notfälle behandeln wir im Notfall- und Krisenambulatorium Wil:

Zentrale Anmeldung und Information ZAI: +41 71 913 11 80

Situationsplan

Krisen

Krisen behandeln wir in Wil und in St.Gallen oder auch ambulant an den Standorten Wattwil und Rorschach:

  • Zentrale Anmeldung und Information ZAI: +41 71 913 11 80
  • Krisenhotline St.Gallen: +41 71 914 44 44
  • Standort Wattwil: +41 58 228 67 77
  • Standort Rorschach: +41 71 845 16 55

Standorte