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«Depressiv im Alter – was nun?» - Referat am Montag, 17.2. SG & 24.2. Wil

17.02.2020, Medienmitteilungen

Enttäuscht, traurig, gleichgültig. Hinter diesen Beschwerden kann eine Depression stecken. Stephan Goppel, Leitender Arzt der Alters- und Neuropsychiatrie der Psychiatrie St.Gallen Nord (PSGN), erklärt, wie eine Depression entsteht, wie sie verläuft und wie sie behandelt wird. Insbesondere geht er auf die Altersdepression ein. Das öffentliche «Referat am Montag» findet am 17. Februar in St. Gallen und am 24. Februar 2019 in Wil statt.

Depressionen sind häufig. Jeder Fünfte erkrankt im Laufe seines Lebens an einer Depression. Von vielen wird diese Krankheit zu wenig wahr- und ernstgenommen, beispielsweise weil sie aus Scham verschwiegen und verdrängt wird.

Ist das ein «Tief» oder eine Depression?

Jeder Mensch kennt Phasen im Leben, in denen alles trist erscheint. Phasen, in denen man nur im Bett liegen möchte. Solche Phasen sind nicht krankhaft, wenn sie kurz anhalten und wieder vorbeigehen. Wenn aber weitere Symptome hinzukommen oder die Symptome schwer und dauerhaft sind, kann sich eine Depression dahinter verbergen. Zum Beispiel können Kraft und Antrieb fehlen, alles ist nur noch grau oder die Zukunft macht Angst. Was genau ist eine Depression? Wann spricht man von einer Depression und wann liegt nur ein «Tief» oder eine Stimmungsschwankung vor? Stephan Goppel beschreibt die Hintergründe der Depression, wie sie entsteht, wie sie verläuft und wie sie therapiert wird.

Depression-Ü60

Die Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter. Die Altersdepression unterscheidet sich in ihrer Symptomatik nicht stark von einer Depression im jüngeren Alter. Sie ist jedoch schwerer zu diagnostizieren, weil die Symptome oftmals durch andere körperliche Beschwerden überlagert werden. Als Folge wird die Krankheit nicht erkannt oder als Demenz fehldiagnostiziert. Stephan Goppel geht auf die Besonderheiten der Depression bei Menschen über 60 Jahren ein und beantwortet gerne Fragen aus dem Publikum.

Zweimalige Durchführung

Die Veranstaltung dauert von 19.30 – 21.00 Uhr. Sie ist öffentlich, die Teilnahme unentgeltlich. Am 17. Februar 2020 findet sie in St.Gallen statt (Bahnhofgebäude, Bahnhofplatz 2, 1. Stock, Zimmer 122) und eine Woche später, am 24. Februar 2020, in Wil (im Hörsaal Haus C03 der Psychiatrie St.Gallen Nord). Es ist keine Anmeldung nötig.