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Rückblick Fachveranstaltungen Jan-April 19

Personen des psychiatrisch-psychotherapeutischen Fachgebiets wie auch den eigenen Mitarbeitenden bieten wir seit Jahren inspirierende Fachveranstaltungen. Rückblick auf eine Auswahl von Fachveranstaltungen von Januar bis April 2019... Bitte scrollen!

18. Wiler Mittagssymposium «Aktuelles zu Ursachen, Diagnostik und Behandlung von Angststörungen», 26. März

18. Wiler Mittagssymposium

Bereits zum 18. Mal fand das Wiler Mittagssymposium im Hof zu Wil statt. Diesmal wurde das Thema «Angststörungen» genau beleuchtet.

Mit Herrn Prof. Dr. Peter Zwanzger referierte ein international bekannter Experte, der bei vielen Publikationen sowie bei der Erstellung der S3-Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) zu diesem Thema federführend beteiligt war. Von ihm hörten die ca. 60 Teilnehmenden neben der aktuell vorgeschlagenen klinischen Behandlung auch Resultate neuer wissenschaftlicher Studien. Letztere sichern die klinische Alltagsbehandlung der Angsterkrankungen wissenschaftlich ab und eröffnen neue Behandlungsoptionen wie den Einsatz virtueller Realitäten.

Symposium «Der assistierte Suizid», 15. März

Symposium «Der assistierte Suizid»

Ein psychisch erkrankter Mensch äussert während des Klinikaufenthalts oder in der Therapie den Wunsch nach dem assistierten Suizid. Was nun? Ist dies seine autonome Entscheidung, ein Symptom seiner Erkrankung oder seine autonome Entscheidung mit Krankheitssymptomen? Erstmals haben wir in Wil von Seiten der Psychiatrie ein Symposium zum Thema Sterbehilfe organisiert, an dem rund 130 Fachpersonen teilnahmen. Das Thema hat durch die neuen Leitlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) zusätzlich an Aktualität gewonnen. Durch das dort formulierte Kriterium des «unerträglichen Leidens» ist es auch Patienten mit psychischen Erkrankungen möglich, aktive Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.

Rückblick der Veranstaltung und PPT-Präsentationen zum Download

Donnerstags-Weiterbildung «Aktuelle Demenzdiagnostik», 7. März

Donnerstags-Weiterbildung

In der Weiterbildung zum Thema Demenz stellte Dr. Ansgar Felbecker, Leitender Arzt für Neurologie am KSSG, die Möglichkeiten und Chancen der aktuell verfügbaren Methoden zur Diagnostik von Demenzen vor. Er wies darauf hin, dass die Früherkennung von enormer Wichtigkeit ist, ebenso die richtige Diagnose. Wird festgestellt um welche Demenz es sich handelt, kann wesentlich spezifischer behandelt werden und es kann zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität der Patienten und deren Angehörigen kommen, auch wenn keine Heilung möglich ist. Die Memory Clinic der Psychiatrie St.Gallen Nord bietet all diese Möglichkeiten. Sie arbeitet eng mit Partnern wie der Memory Clinic am KSSG und der Universitätsklinik Zürich zusammen.

Memory Clinic

8. St.Galler Symposium «Schlaf, Depression, Chronobiologie», 19. Februar

8. St.Galler Symposium

Ein weiteres Highlight war das bereits zum achten Mal veranstaltete Symposium im Kongresshotel Einstein. Der Fokus des Symposiums «Schlaf, Depression, Chronobiologie» lag auf speziellen Schlafkrankheiten, den sogenannten Parasomnien, zu denen das Schlafwandeln, nächtliche Schreiattacken, die REM-Schlafverhaltensstörung sowie die Narkolepsie gehören. Den Abend vor ca. 60 Teilnehmenden gestalteten Dr. Sigrid von Manitius, Kantonsspital St. Gallen (KSSG) und PD Dr. Dr. Uli Hemmeter, Psychiatrie St.Gallen Nord. Uli Hemmeter stellte den Bezug dieser speziellen Schlaferkrankungen zu den psychischen Erkrankungen her und präsentierte Behandlungsmöglichkeiten sowohl pharmakologischer wie auch nicht pharmakologischer Art. Insbesondere wurde betont, dass bei therapieresistenten psychischen Erkrankungen, vor allem bei Depression und Angststörung, solche Schlafstörungen vorliegen könnten, die, nicht oder nicht richtig erkannt, eine erfolgreiche Therapie verhindern können.

Donnerstags-Weiterbildung «Zwischen Pralinen und Beschwerde – die Angehörigen in der Psychiatrie», 10. Januar

Donnerstags-Weiterbildung

Die Donnerstags-Weiterbildung vom 10. Januar war dem Thema «Angehörige» gewidmet und gut besucht. Edith Scherer, Leiterin Angehörigenberatung der Psychiatrie St.Gallen Nord, gab einen Überblick über das Angebot und dessen Bedeutung für die Angehörigen von Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Diese sind enormen Belastungen ausgesetzt. Die Forschung der letzten 25 Jahre spricht eine deutliche Sprache: Angehörige haben ein deutlich höheres Risiko für Erschöpfungsdepressionen. Sie haben einen schlechteren körperlichen Allgemeinzustand als Menschen ohne psychisch kranke Angehörige und sie sind oft sehr einsam und sozial isoliert. Laut einer Studie aus dem Jahr 2001 ist die grösste Belastung für die Angehörigen der Mangel an Informationen.

Hier setzt die individuelle Angehörigenberatung an. Die Beratung bietet den Angehörigen einen vertraulichen Ort, wo sie in Ruhe über ihre Sorgen und Ängste reden können. Dass individuelle Angehörigenberatung in der Institution so gut gelingt wie in der Psychiatrie St. Gallen Nord, hat viel zu tun mit dem gegenseitigen Vertrauen. Das zeigt auch die Statistik. Die Anzahl der Beratungen ist in den letzten Jahren massiv gestiegen: 2018 nahmen 457 Angehörige das Angebot der Beratung war. Beratungen sind in Wil, St.Gallen oder Wattwil, aber auch telefonisch und via E-Mail möglich.

Mehr Informationen über die Angehörigenberatung

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Ansprechpersonen zu diesem Thema

Dieses Bild zeigt ein Foto von Marion Grunauer
Marion Grunauer
Marketingplanerin FA, Online- und PR-Redakteurin

Stv. Leiterin Kommunikation