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Behandlungsalltag

Miteinander, auf Augenhöhe

Sie erarbeiten gemeinsam mit uns – und gegebenenfalls mit Ihrer Vertrauensperson – Ihre persönlichen Behandlungs- und Therapieziele, die im Behandlungsplan festgehalten werden.

Freiwilligkeit

Freiwilligkeit

Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass Sie freiwillig in unsere Klinik eingetreten sind. Dies bedeutet, dass Sie auch jederzeit wieder austreten können, wenn Sie das wünschen. Eine erfolgreiche stationäre psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung benötigt in der Regel mehrere Wochen, um eine nachhaltige Besserung Ihres psychischen Befindens zu erreichen. Die stationäre Behandlung einer psychischen Erkrankung ist ein psychotherapeutischer Prozess, manchmal in Kombination mit medikamentöser Behandlung. 

Ärztliches Erstgespräch

Erstgespräch

Im Erstgespräch mit einem Arzt oder Psychologen erfolgt eine klinische psychiatrische Untersuchung, die bereits eine erste diagnostische Einordnung ergeben sollte. Dabei erörtern wir mit Ihnen gemeinsam Ihre aktuelle Problematik. Hieraus sollten nach Möglichkeit Ziele resultieren, die Sie mit unserer Unterstützung erreichen wollen. Das Erstgespräch dient aber auch dazu, eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung aufzubauen, die eine wichtige Grundlage für die weitere Behandlung bei uns darstellt.

Behandlungsplan

Behandlungsplan

Nach dem Erstgespräch mit dem Arzt oder Psychologen, erarbeiten Sie als Patient gemeinsam mit uns die für Sie richtige, ganz individuelle Behandlung. Wir legen dabei grossen Wert darauf, Ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, respekt- und verantwortungsvoll. Im Behandlungsplan werden die weiteren diagnostischen Schritte und damit Ihre individuelle Behandlung beschrieben. Diese orientiert sich an Ihrer aktuellen Problematik bzw. an den vereinbarten Therapiezielen. Der Behandlungsplan soll richtungsweisend sein und dient Ihnen wie auch dem Therapeutenteam als Unterstützung, gemeinsam die von Ihnen angestrebten Ziele zu erreichen.

Die Verantwortung für den gemeinsam erarbeiteten Behandlungsplan trägt letztinstanzlich der für Sie zuständige Oberarzt. Er oder sie ist für Sie die erste Ansprechperson in Bezug auf den Inhalt des Behandlungsplans.

Sollten sich im Behandlungsverlauf andere oder weitere Ziele ergeben, werden diese natürlich mit in die Planung aufgenommen. Es ist uns wichtig, dass wir uns gemeinsam an festgelegten Prioritäten orientieren.

Unsere multiprofessionell zusammengesetzten Teams begleiten, unterstützen und führen Sie, damit Sie Ihre Therapieziele erreichen.

Patientendossier

Patientendossier

Wir sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Behandlung umfassend zu dokumentieren. Alle Mitarbeitenden der Klinik dokumentieren elektronisch im Klinikinformationssystem den Verlauf der Behandlung sowie die durchgeführten Interventionen und Behandlungen.

Im sogenannten Patientendossier (KG) werden sämtliche Angaben und Unterlagen Ihrer Krankheit aufbewahrt. Darunter fallen Untersuchungsbefunde, Laborbefunde sowie Dokumentationen des Fachpersonals. Auf Ihren Wunsch können Sie Einsicht in das Patientendossier nehmen oder eine Kopie verlangen.

Die Herausgabe an Dritte (z.B. IV, Ämter, Versicherungen) erfolgt nur, nachdem Sie die ärztliche Leitung der Psychiatrie St.Gallen Nord von der Schweigepflicht gegenüber der anfordernden Stelle entbunden haben. Generell empfehlen wir, dass der behandelnde Arzt Kontakt mit Vor- und Nachbehandlern aufnimmt. Nach Austritt versenden wir einen Austrittsbericht, in dem Diagnose, Behandlung, Verlauf und Prozedere dokumentiert sind, sofern Sie damit einverstanden sind.

Alle Diagnosen & Therapien

Stationäre Behandlung in drei Phasen

Drei Phasen
  • Diagnose

    In der ersten Phase der stationären Psychotherapie widmen wir uns Ihren individuellen Belastungen, psychischen Symptomen und Ihrer sozialen Lebenssituation. Wir fragen nach, wie sich Ihr bisheriges Leben gestaltet hat, welche biografischen Prägungen Sie erfahren haben und welche Relevanz dies für Ihre jetzige Situation hat. Aufgrund der Symptome und gegebenenfalls mit testpsychologischen Mitteln ermitteln wir eine psychiatrische Diagnose und erstellen einen Behandlungsplan (siehe oben). Die Diagnose wird mit Ihnen besprochen und es wird mit Ihnen ein individuelles Krankheitskonzept auf Grundlage des biopsychosozialen Modells entwickelt. Während der sogenannten Explorationsphase findet in aller Regel eine Stabilisierung der häufig krisenhaft erlebten Lebenssituation statt. Dies gelingt einerseits dadurch, dass die alltäglichen Belastungen im häuslichen Umfeld wegfallen und andererseits eine Beziehung zum Behandlungsteam aufgebaut wurde. Man hat sich auf der Station eingewöhnt und zu den ärztlichen und pflegerischen Bezugspersonen Kontakte geknüpft.

  • Therapien

    In der zweiten Phase wird daran gearbeitet, die Therapieziele zu erreichen. Gemeinsam passen wir die vereinbarten Massnahmen an die gesetzten Therapieziele an. Psychoedukative Gruppen, interaktionelle Gruppentherapie sowie medizinische und nonverbale Therapien werden in der Regel schrittweise in den Behandlungsplan integriert. Der Sozialdienst wird Sie in sozialmedizinischen Fragestellungen wie Finanzen, Wohn- und Arbeitssituation unterstützen.

  • Austrittsplanung

    In der dritten Therapiephase wird die Austrittsplanung fokussiert. Der Lebensalltag, das häusliche Umfeld und gegebenenfalls die Arbeitssituation rücken ins Zentrum der Behandlung. Die Planung der ambulanten weiteren psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung wird mit Ihnen erarbeitet.

    Die im stationären Rahmen begonnene Therapie sollte in jedem Fall ambulant fortgesetzt werden. Ob eine stationäre Behandlung nachhaltig zu einer Stabilisierung beigetragen hat, lässt sich umfassend erst einige Zeit nach Austritt beurteilen. Grundsätzlich gilt für die Sicherung des Erfolgs die Aufnahme einer weiterführenden ambulanten psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung.

    Ambulante Behandlung

Standorte

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Kontaktpersonen

Kontakt

Ansprechpersonen zu diesem Thema

Dr. med. Christiane Thomas-Hund

Chefärztin Akutpsychiatrie und Forensik

Mitglied der Geschäftsleitung

PD Dr. med. Dr. phil. Ulrich Michael Hemmeter

Chefarzt Alters- und Neuropsychiatrie
Leiter Center of Education and Research (COEUR)

Mitglied der Geschäftsleitung

PD Dr. med. Thomas Maier

Chefarzt Erwachsenenpsychiatrie

Mitglied der Geschäftsleitung

Kontakt

Kontakt

Telefonzentrale: +41 71 913 11 11

  • Informationen und Anfragen zu nicht-therapeutischen Angeboten
  • Verbinden mit Gesprächspartnern

Öffnungszeiten Telefonzentrale

7.00 - 22.00 Uhr

 

Psychiatrie St.Gallen Nord

Zürcherstrasse 30
9500 Wil

Tel. +41 71 913 11 11, Fax +41 71 913 11 53 
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